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	<title>Katholische Pfarrgemeinde St. Paulus - Steinau a.d. Straße</title>
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	<description>Pfarrbrief und andere Mitteilungen der Gemeinde</description>
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		<title>Katholische Pfarrgemeinde St. Paulus - Steinau a.d. Straße</title>
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		<item>
		<title>Pfingsten – Name und Bedeutung</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[(aus: pfingsten-info.de) Der Name Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort &#8222;pentekosté&#8220;, der Fünfzigste, ab. Er entwickelte sich über den gotischen Ausdruck &#8222;paintekuste&#8220; und das mittelhochdeutsche Wort &#8222;pfingesten&#8220; zu der heutigen Bezeichnung. In seiner ursprünglichen Bedeutung verweist er auf den zeitlichen Abstand zu Ostern, den Abstand von 50 Tagen. Pfingsten folgt immer auch 10 Tage [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=360&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2011/05/pfingsten.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-361" title="pfingsten" src="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2011/05/pfingsten.jpg?w=500" alt=""   /></a>(aus: <a href="http://www.pfingsten-info.de/name-bedeutung/index.html" target="_blank">pfingsten-info.de</a>) Der Name Pfingsten leitet sich von dem griechischen Wort &#8222;pentekosté&#8220;, der Fünfzigste, ab. Er entwickelte sich über den gotischen Ausdruck &#8222;paintekuste&#8220; und das mittelhochdeutsche Wort &#8222;pfingesten&#8220; zu der heutigen Bezeichnung. In seiner ursprünglichen Bedeutung verweist er auf den zeitlichen Abstand zu Ostern, den Abstand von 50 Tagen. Pfingsten folgt immer auch 10 Tage auf Christi Himmelfahrt. Mit Pfingsten endet die österliche Zeit. Was an Pfingsten jedoch eigentlich gefeiert wird, weiß Umfragen zufolge nur noch eine Minderheit der Deutschen. Vielleicht liegt es neben anderen Ursachen daran, daß der Name über den Anlaß des Festes, nämlich die Aussendung des Heiligen Geistes, nichts aussagt. Ähnlich verhält es sich allerdings auch mit anderen christlichen Hochfesten. So heißt das Fest der Geburt Jesu Weihnachten, der Kreuzigungstag Karfreitag und das Fest der Auferstehung Christi Ostern.</p>
<p>Pfingsten ist also das Fest des Heiligen Geistes. Doch was meint eigentlich das Wort &#8222;Heiliger Geist&#8220;? Viele Menschen können mit diesem &#8222;Wesen&#8220; nur wenig anfangen. Selbst bekennende Christen haben mit ihm ihre Schwierigkeiten. Er hat eben etwas Undefinierbares an sich. Die kindliche Vorstellung verbindet mit dem Wort Geist vielleicht das Wesen eines Gespenstes. Ein Gespenst geistert jedoch durch die Nacht und gilt als Schreckgestalt. Der Heilige Geist, der Geist Gottes, soll den Aposteln jedoch am hellichten Tag erschienen sein. Er verbreitete keine Angst, sondern erfüllte im Gegenteil die Menschen mit Mut und Kraft. Diese Eigenschaft wird ihm auch heute noch zugeschrieben. Nach kirchlicher Lehre wurde der Heilige Geist ausgesandt, um Person, Wort und Wirken Jesu Christi lebendig zu halten. Im theologischen Sinne ist der Heilige Geist eine der drei Gestalten Gottes. Zusammen mit Gott, dem Vater, und Jesus Christus, dem Sohn, bildet er die &#8222;Trinitas Dei&#8220;, die göttliche Dreifaltigkeit. Dies ist in einem Dogma aus dem Jahre 381 festgelegt.</p>
<p><span id="more-360"></span></p>
<p>Manche Theologen sehen im Heiligen Geist auch das weibliche Element Gottes. Diese Deutung wird durch die Tatsache gestützt, daß das hebräische Wort für Geist Gottes, &#8222;ruach jahwe&#8220;, weiblich ist. Die Erwähnung der Evangelisten, daß der Heilige Geist bei der Taufe im Jordan auf Jesus in Form einer Taube herniederkam, wird hierfür ebenfalls als Argument herangezogen. Die Taube war im antiken Orient nämlich ein Symbol für alle großen Göttinnen. Allerdings schreibt nur Lukas, daß der Geist Gottes bei der Taufe im Jordan &#8222;sichtbar in Gestalt einer Taube&#8220; herabgekommen sei (Lk 3,22). Bei den anderen Evangelisten heißt es lediglich &#8222;wie eine Taube&#8220;, nicht als eine Taube.</p>
<p>Die Geistsendung an Pfingsten war, wie es im Neuen Testament nachzulesen ist, der Ausgangspunkt für das missionarische Wirken der Jünger Jesu. Theologen sehen daher in diesem Ereignis die Geburtsstunde der Kirche. Das Pfingstfest kann somit auch als Geburtstagsfest der Kirche bezeichnet werden. Es ist neben Weihnachten und Ostern das dritte große Fest im Kirchenjahr und in Deutschland, Österreich und der Schweiz staatlicher Feiertag. Es wird wie die beiden anderen Feste auch an zwei Tagen begangen. Das Datum von Pfingstsonntag und Pfingstmontag richtet sich nach dem Datum von Ostern. Durch den variablen Ostertermin variiert auch Pfingsten zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni.</p>
<p>Pfingsten ging wie Ostern aus einem jüdischen Fest hervor. Es war ursprünglich ein Erntefest mit Dankopfern. Während das Passah-Fest (Ostern) den Beginn der Getreideernte markierte, wurde am fünfzigsten Tag darauf der Schawuot begangen, der Tag der Darbringung der Erstlingsfrüchte. Später wurde dieser Tag auch als Wochenfest bezeichnet. Als christliches Fest wurde Pfingsten erstmals im 4. Jahrhundert erwähnt. Seit altersher war die Feier der Pfingsttage überwiegend vom weltlichen Festwesen bestimmt. Bretonische Sagen, französische und deutsche Ritterromane erzählen beispielsweise von glanzvollen Pfingstfesten des sagenhaften Königs Artus (5./6. Jahrhundert).</p>
<p>Für manche Menschen ist Pfingsten ein Fest der Familie, ähnlich wie Weihnachten. Für viele Christen, auch für die, die sonst das Jahr über nicht so regelmäßig in die Kirche gehen, ist er ein Tag, an dem sie den Pfingstgottesdienst besuchen. Manche Kirchengemeinden veranstalten Pfingstgottesdienste auch im Freien. Solche Waldgottesdienste verbreiten, zumal wenn das <a href="http://www.pfingsten-info.de/pfingstferien-pfingstreisen/index.html">Pfingstwetter</a> mitspielt, ein besonderes Flair.</p>
<p>Der Pfingstsonntag ist für die katholische Kirche seit 1993 auch der Tag an dem für das kirchliche Hilfswerk Renovabis gesammelt wird, das sich dem Wiederaufbau der Kirche in den osteuropäischen Ländern widmet und Projekte unterstützt, die das geistige und kulturelle Zusammenwachsen Europas fördern.</p>
<p style="text-align:right;"> <em><strong>Quelle: <a href="http://www.pfingsten-info.de/name-bedeutung/index.html" target="_blank">pfingsten-info.de</a></strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/360/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/360/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=360&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>28. Januar &#8211; Gedenktag des Hl. Thomas von Aquin</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 20:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Glaube und Vernunft im Denken des „Doctor Angelicus“ und dessen Bedeutung für die Gegenwart. Benedikt XVI. stellt den großen Kirchenlehrer vor Rom (kath.net/as) Am 28. Januar begeht die Kirche den liturgischen Gedenktag des heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. „Schenk mir, o Gott, Verstand, der dich erkennt, Eifer, der dich sucht, Weisheit, die dich findet, einen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=336&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e3/St-thomas-aquinas.jpg" alt="" width="315" height="480" />Glaube und Vernunft im Denken des „Doctor Angelicus“ und dessen  Bedeutung für die Gegenwart. Benedikt XVI. stellt den großen  Kirchenlehrer vor<img src="http://www.kath.net/img/blank.gif" alt="" height="4" /></h3>
<p style="text-align:left;">Rom  (<a href="http://www.kath.net/detail.php?id=29915" target="_blank">kath.net</a>/as) Am 28. Januar begeht die Kirche den liturgischen  Gedenktag des heiligen Kirchenlehrers Thomas von Aquin. „Schenk mir, o  Gott, Verstand, der dich erkennt, Eifer, der dich sucht, Weisheit, die  dich findet, einen Wandel, der dir gefällt, Beharrlichkeit, die gläubig  dich erwartet, Vertrauen, das am Ende dich umfängt“: Die Tiefe des  Denkens des Aquinaten, der für die Geschichte der katholischen  Philosophie und Theologie bis vor nicht allzu langer Zeit von  entscheidender Bedeutung war, entsprang seinem Glauben. In seiner  Enzyklika „Fides et ratio“ (1998) erklärte Papst Johannes Paul II., dass  der heilige Thomas „zu Recht von der Kirche immer als Lehrmeister des  Denkens und Vorbild dafür hingestellt worden ist, wie Theologie richtig  betrieben werden soll“ (Nr. 43).</p>
<p>Der heilige Thomas wird unter den im Katechismus der Katholischen Kirche  erwähnten Kirchenschriftstellern nach dem heiligen Augustinus mit 61  Belegen öfter als jeder andere zitiert. Der Beiname „Doctor Angelicus“  wurde ihm wahrscheinlich aufgrund seiner Tugenden, insbesondere der  Erhabenheit des Denkens und der Reinheit des Lebens zuerkannt.</p>
<p>Im Juni 2010 widmete Papst Benedikt XVI. diesem großen Heiligen  insgesamt drei Katechesen im Rahmen seiner Katechesenreihe während der  Generalaudienzen zur Vorstellung von großen Kirchenschriftstellern des  Mittelalters. Kath.net veröffentlicht zum heutigen Festtag die zweite  Katechese (16. Juni 2010), die sich mit dem Verhältnis von Philosophie  und Theologie, von Glaube und Vernunft auseinandersetzt.</p>
<p style="text-align:center;">*******</p>
<h3>Liebe Brüder und Schwestern!&nbsp;</p>
<p>Heute möchte ich damit fortfahren, den hl. Thomas von Aquin  vorzustellen, einen Theologen von derartigem Wert, daß das Studium  seines Denkens ausdrücklich vom II. Vatikanischen Konzil in zwei  Dokumenten empfohlen worden ist: im Dekret „Optatam totius“ über die  Ausbildung der Priester und in der Erklärung „Gravissimum educationis“,  die von der christlichen Erziehung handelt. Im übrigen hat Papst Leo  XIII., der ihn sehr schätzte und die thomistischen Studien förderte, den  hl. Thomas bereits 1880 zum Schutzpatron der katholischen Schulen und  Universitäten erklärt.<span id="more-336"></span></p>
<p>Der Hauptgrund für diese Wertschätzung liegt nicht nur im Inhalt seiner  Lehre, sondern auch in der von ihm angewandten Methode, vor allem in  seiner neuen Synthese und Unterscheidung von Philosophie und Theologie.  Die Kirchenväter mußten sich mit verschiedenen platonisch geprägten  Philosophien auseinandersetzen, in denen eine vollständige Welt- und  Lebensanschauung vorgelegt wurde, einschließlich der Frage nach Gott und  der Religion. In der Auseinandersetzung mit diesen Philosophien hatten  sie selbst eine vollständige Sicht der Wirklichkeit erarbeitet, die vom  Glauben ausging und Elemente des Platonismus benutzte, um auf die  wesentlichen Fragen der Menschen zu antworten. Diese Sicht, die auf der  biblischen Offenbarung gründete und mit einem im Licht des Glaubens  berichtigten Platonismus erarbeitet worden war, nannten sie »unsere  Philosophie«. Das Wort »Philosophie« war also nicht Ausdruck für ein  rein rationales und als solches vom Glauben unterschiedenes System,  sondern es zeigte eine umfassende Sicht der Wirklichkeit an, die im  Licht des Glaubens aufgebaut worden war, die sich aber die Vernunft  denkend angeeignet hatte.</p>
<p>Gewiß ging diese Sichtweise über die Fähigkeiten der Vernunft hinaus,  sie war jedoch als solche auch für diese zufriedenstellend. Für den hl.  Thomas öffnete die Begegnung mit der vorchristlichen Philosophie des  Aristoteles (dieser starb um das Jahr 322 vor Christus) eine neue  Perspektive. Die aristotelische Philosophie war natürlich eine  Philosophie, die ohne Kenntnis des Alten und des Neuen Testaments  erarbeitet worden war, eine Erklärung der Welt ohne Offenbarung, allein  durch die Vernunft. Und diese konsequente Vernünftigkeit war  überzeugend. So funktionierte die alte Form – »unsere Philosophie« – der  Väter nicht mehr. Die Beziehung zwischen Philosophie und Theologie,  zwischen Glauben und Vernunft mußte neu bedacht werden. Es gab eine  vollständige und in sich selbst überzeugende »Philosophie«, eine dem  Glauben vorangehende Vernünftigkeit, und dann die »Theologie«, ein  Denken mit dem Glauben und im Glauben. Die vordringliche Frage war  folgende: Sind die Welt der Rationalität, die ohne Christus gedachte  Philosophie, und die Welt des Glaubens miteinander vereinbar? Oder  schließen sie einander aus?</p>
<p>Es fehlte nicht an Elementen, die für die Unvereinbarkeit der beiden  Welten sprachen, aber der hl. Thomas war fest davon überzeugt, daß sie  miteinander vereinbar seien – ja, daß die ohne die Kenntnis Christi  erarbeitete Philosophie gleichsam das Licht Christi erwartete, um  vollständig zu sein. Dies war die große »Überraschung« des hl. Thomas,  die seinen Denkweg bestimmt hat. Der Beweis dieser Unabhängigkeit  zwischen Philosophie und Theologie und gleichzeitig ihrer gegenseitigen  Bezogenheit war die historische Sendung des großen Meisters. Und so  versteht man, warum Leo XIII. im 19. Jahrhundert, als die  Unvereinbarkeit von moderner Vernunft und Glauben nachdrücklich  behauptet wurde, auf den hl. Thomas als eine Leitfigur im Dialog  zwischen den beiden verwies. In seiner theologischen Arbeit setzt der  hl. Thomas diese Bezogenheit voraus und legt sie konkret dar. Der Glaube  festigt, ergänzt und erleuchtet das Erbe der Wahrheit, das die  menschliche Vernunft erwirbt. Das Vertrauen, das der hl. Thomas in diese  beiden Werkzeuge der Erkenntnis – Glaube und Vernunft – legt, kann auf  die Überzeugung zurückgeführt werden, daß beide der einen Quelle der  Wahrheit entspringen, dem göttlichen »Logos«, der sowohl im Bereich der  Schöpfung als auch in dem der Erlösung wirkt.</h3>
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<a href="http://www.treffpunkt-weltkirche.de/" target="_blank"><img src="http://www.kath.net/werbung_artikel/KKongress.jpg" border="1" alt="" width="333" height="150" /></a></h3>
<h3>Mit der Übereinstimmung von Glauben und Vernunft muß man andererseits  zugleich erkennen, daß sie sich unterschiedlicher erkenntnismäßiger  Vorgehensweisen bedienen. Die Vernunft nimmt eine Wahrheit kraft ihrer  inneren, mittelbaren oder unmittelbaren Offensichtlichkeit an; der  Glaube dagegen übernimmt eine Wahrheit aufgrund der Autorität des Wortes  Gottes, der sich offenbart. Der hl. Thomas schreibt zu Beginn seiner  Summa theologiae: »»Aber es gibt eine doppelte Art von Wissenschaft. Die  eine stützt sich auf Prinzipien, die durch das natürliche Licht des  Verstandes einsichtig sind, wie z. B. die Zahlenlehre, die Geometrie u.  a.; eine zweite Art auf Prinzipien, die durch das Licht einer höheren,  übergeordneten Wissenschaft einsichtig werden. So gründet z. B. die  Lehre von der Perspektive in Prinzipien, die durch die Geometrie, die  Musik in solchen, die durch die Arithmetik einsichtig sind. Und zu  dieser zweiten Art von Wissenschaft zählt die heilige Lehre, weil sie  sich auf Prinzipien stützt, die durch das Licht einer höheren  Wissenschaft erkannt werden, nämlich der Wissenschaft Gottes und der  Seligen« (I, q. 1, a. 2).&nbsp;</p>
<p>Diese Unterscheidung gewährleistet die Unabhängigkeit sowohl der  Humanwissenschaften als auch der theologischen Wissenschaften. Sie kommt  jedoch nicht einer Trennung gleich, sondern schließt vielmehr eine  gegenseitige und vorteilhafte Zusammenarbeit ein. Der Glaube nämlich  schützt die Vernunft vor jeglicher Versuchung des mangelnden Vertrauens  in die eigenen Fähigkeiten; er spornt sie an, sich immer weiteren  Horizonten zu öffnen; er hält in ihr die Suche nach den Grundlagen  lebendig; und wenn die Vernunft selbst auf die übernatürliche Sphäre der  Beziehung zwischen Gott und dem Menschen angewandt wird, bereichert er  ihre Tätigkeit. Dem hl. Thomas zufolge kann zum Beispiel die menschliche  Vernunft ohne weiteres zur Bejahung der Existenz eines einzigen Gottes  gelangen, aber nur der Glaube, der die göttliche Offenbarung annimmt,  ist in der Lage, aus dem Geheimnis der Liebe des einen und dreifaltigen  Gottes zu schöpfen.</p>
<p>Andererseits hilft nicht nur der Glaube der Vernunft. Auch die Vernunft  kann mit ihren Mitteln etwas Wichtiges für den Glauben tun und ihm einen  dreifachen Dienst leisten, den der hl. Thomas im Vorwort seines  Kommentars zu „De Trinitate“ des Boethius zusammenfaßt: »Die Grundlagen  des Glaubens aufzeigen; durch Vergleiche die Wahrheit des Glaubens  erklären; die Einwände, die sich gegen den Glauben erheben,  zurückweisen« (q. 2, a. 2). Die gesamte Geschichte der Theologie ist im  Grunde die Übung dieses Einsatzes der vernünftigen Einsicht, welche die  Intelligibilität des Glaubens, seine Ausprägung und innere Harmonie,  seine Vernünftigkeit und seine Fähigkeit zeigt, das Wohl des Menschen zu  fördern. Die Korrektheit der theologischen Argumentationen und ihre  wahre erkenntnismäßige Bedeutung gründen auf dem Wert der theologischen  Sprache, die dem hl. Thomas zufolge in erster Linie eine analogische  Sprache ist. Der Abstand zwischen Gott, dem Schöpfer, und dem Sein  seiner Geschöpfe ist unendlich; die Unähnlichkeit ist stets größer als  die Ähnlichkeit (vgl. DS 806). Trotz aller Verschiedenheit zwischen  Schöpfer und Geschöpf besteht jedoch gleichwohl eine Analogie zwischen  dem geschaffenen Sein und dem Sein des Schöpfers, die es uns gestattet,  mit menschlichen Worten über Gott zu sprechen.</p>
<p>Der hl. Thomas hat die Lehre von der Analogie außer auf ausgesucht  philosophische Argumentationen auch auf die Tatsache gegründet, daß  durch die Offenbarung Gott selbst zu uns gesprochen und uns somit  gestattet hat, von ihm zu sprechen. Ich halte es für wichtig, diese  Lehre in Erinnerung zu rufen. Sie hilft uns nämlich, einige Einwände des  zeitgenössischen Atheismus zu überwinden, der das Vorhandensein einer  objektiven Bedeutung der religiösen Sprache verneint und vielmehr die  Auffassung vertritt, daß sie nur einen subjektiven oder einfach nur  gefühlsmäßigen Wert besitzt. Dieser Einwand kommt aus der Tatsache, daß  das positivistische Denken davon überzeugt ist, daß der Mensch nicht das  Sein, sondern nur die erfahrbaren Funktionen der Wirklichkeit erkennt.  Zusammen mit dem hl. Thomas und mit der großen philosophischen  Überlieferung sind wir der Überzeugung, daß der Mensch in Wirklichkeit  nicht nur die Funktionen erkennt, die Gegenstand der Naturwissenschaften  sind, sondern daß er etwas vom Sein selbst erkennt – er erkennt zum  Beispiel die Person, das Du des anderen und nicht nur den physischen und  biologischen Aspekt seines Seins.</p>
<p>Im Licht dieser Lehre des hl. Thomas sagt die Theologie, daß die  religiöse Sprache, so begrenzt sie auch ist, mit einem Sinn ausgestattet  ist – da wir an das Sein rühren –, wie ein Pfeil, der auf die  Wirklichkeit ausgerichtet ist, auf die er verweist. Diese grundlegende  Übereinstimmung zwischen der menschlichen Vernunft und dem christlichen  Glauben wird in einem weiteren Grundprinzip des Denkens des Aquinaten  ersichtlich: Die göttliche Gnade hebt die menschliche Natur nicht auf,  sondern setzt sie voraus und bringt sie zur Vollendung. Auch nach dem  Sündenfall ist letztere nämlich nicht vollkommen verdorben, sondern  verwundet und geschwächt. Die von Gott geschenkte und durch das  Geheimnis des fleischgewordenen Wortes mitgeteilte Gnade ist ein absolut  unentgeltliches Geschenk, das die Natur heilt und stärkt und ihr hilft,  dem Verlangen nachzugehen, das im Herzen eines jeden Mannes und einer  jeden Frau vorhanden ist: der Glückseligkeit. Alle Fähigkeiten des  menschlichen Seins werden durch die göttliche Gnade gereinigt,  verwandelt und erhoben.<br />
Eine wichtige Anwendung dieser Beziehung zwischen Natur und Gnade wird  in der Moraltheologie des hl. Thomas von Aquin ersichtlich, die sich als  sehr zeitgemäß erweist. In den Mittelpunkt seiner Lehre auf diesem  Gebiet stellt er das neue Gesetz, das Gesetz des Heiligen Geistes.</p>
<p>Mit einem zutiefst am Evangelium ausgerichteten Blick sagt er immer  wieder, daß dieses Gesetz die Gnade des Heiligen Geistes ist, die all  jenen geschenkt wird, die an Christus glauben. Mit dieser Gnade vereint  sich die schriftliche und mündliche Lehre der doktrinalen und sittlichen  Wahrheiten, die von der Kirche weitergegeben wird. Der hl. Thomas hebt  die grundlegende Rolle des Wirkens des Heiligen Geistes im sittlichen  Leben hervor, der Gnade, aus der die theologalen und sittlichen Tugenden  hervorgehen. So macht er deutlich, daß jeder Christ die hohen Ziele der  »Bergpredigt« erreichen kann, wenn er in einer wahren Beziehung des  Glaubens an Christus lebt, wenn er sich dem Wirken des Heiligen Geistes  öffnet. Der Aquinat fügt jedoch hinzu: »Auch wenn die Gnade wirksamer  ist als die Natur, so ist dennoch die Natur wesentlicher für den  Menschen « (Summa theologiae, I-II, q. 94, a. 6, ad 2).</p>
<p>Es gibt daher in der christlichen Perspektive der Moral einen Platz für  die Vernunft, die fähig ist, das natürliche Sittengesetz zu erkennen.  Die Vernunft kann es erkennen, indem sie darüber nachdenkt, was zu tun  und was zu vermeiden ist, um jene Glückseligkeit zu erlangen, die einem  jeden Menschen am Herzen liegt und die auch eine Verantwortung gegenüber  den anderen und somit die Suche nach dem Gemeinwohl auferlegt. Mit  anderen Worten: sowohl die theologalen als auch die sittlichen Tugenden  des Menschen sind in der menschlichen Natur verwurzelt. Die göttliche  Gnade begleitet, stützt und drängt das ethische Bemühen, aber an sich  sind dem hl. Thomas zufolge alle Menschen, Gläubige und Nichtgläubige,  aufgerufen, die Erfordernisse der menschlichen Natur, die im Naturrecht  zum Ausdruck kommen, zu erkennen und sich an diesem bei der Formulierung  der positiven Gesetze auszurichten, also der Gesetze, die von den  zivilen und politischen Autoritäten erlassen werden, um das menschliche  Zusammenleben zu regeln.</p>
<p>Wenn das Naturrecht und die Verantwortung, die es mit sich bringt,  geleugnet werden, öffnet sich dramatisch der Weg zum ethischen  Relativismus auf individueller Ebene und zum Totalitarismus des Staates  auf politischer Ebene. Die Verteidigung der universalen Rechte des  Menschen und die Bejahung des absoluten Wertes der Würde der Person  erfordern eine Grundlage. Ist nicht das Naturrecht diese Grundlage, mit  den nicht verhandelbaren Werten, auf die es verweist? Der ehrwürdige  Diener Gottes Johannes Paul II. schrieb in seiner Enzyklika Evangelium  vitae Worte, die auch heute noch große Aktualität besitzen: »Im Hinblick  auf die Zukunft der Gesellschaft und die Entwicklung einer gesunden  Demokratie ist es daher dringend notwendig, das Vorhandensein  wesentlicher, angestammter menschlicher und sittlicher Werte  wiederzuentdecken, die der Wahrheit des menschlichen Seins selbst  entspringen und die Würde der Person zum Ausdruck bringen und schützen:  Werte also, die kein Individuum, keine Mehrheit und kein Staat je werden  hervorbringen, verändern oder zerstören können, sondern die sie nur  anerkennen, achten und fördern werden müssen« (Nr. 71).</p>
<p>Abschließend läßt sich sagen, daß der hl. Thomas uns eine weite und  vertrauensvolle Auffassung von der menschlichen Vernunft bietet: Sie ist  »weit«, weil sie sich nicht auf die Räume der sogenannten  empirisch-wissenschaftlichen Vernunft beschränkt, sondern offen  gegenüber dem ganzen Sein und daher auch gegenüber den grundlegenden und  unverzichtbaren Fragen des menschlichen Lebens ist; sie ist  »vertrauensvoll«, weil die menschliche Vernunft, besonders dann, wenn  sie die Inspirationen des christlichen Glaubens annimmt, eine  Zivilisation fördert, die die Würde der Person, die Unantastbarkeit  ihrer Rechte und die zwingende Notwendigkeit ihrer Pflichten erkennt. Es  ist nicht erstaunlich, daß die Lehre über die Würde der Person, die für  die Anerkennung der Unantastbarkeit der Menschenrechte grundlegend ist,  in geistigen Umfeldern herangereift ist, die das Erbe des hl. Thomas  von Aquin, der eine sehr hohe Auffassung vom menschlichen Geschöpf  besaß, aufgegriffen haben. In seiner streng philosophischen Sprache  bezeichnete er dieses als »das Vollkommenste in der ganzen Natur,  nämlich das Für-Sich-Bestehende vernunftbegabter Natur« (Summa  theologiae, Ia q. 29, a. 3).</p>
<p>Die Tiefe des Denkens des hl. Thomas von Aquin entspringt – das dürfen  wir nie vergessen – seinem lebendigen Glauben und seiner eifrigen  Frömmigkeit, die er durch geisterfüllte Gebete zum Ausdruck brachte, wie  durch dieses, in dem er Gott bittet: »Schenk mir, o Gott, Verstand, der  dich erkennt, Eifer, der dich sucht, Weisheit, die dich findet, einen  Wandel, der dir gefällt, Beharrlichkeit, die gläubig dich erwartet,  Vertrauen, das am Ende dich umfängt.«</h3>
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		<item>
		<title>Die aktuelle &#8222;Medien-Botschaft&#8220; von Papst Benedikt im Wortlaut</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2011/01/24/die-aktuelle-medien-botschaft-von-papst-benedikt-im-wortlaut/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 22:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[FAZIT: Auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis ablegen &#8211; Wahrheit, Verkündigung und Authentizität des Lebens im digitalen Zeitalter Der Vatikan hat am 24. Januar 2011 die neue Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel veröffentlicht (Quelle: kath.net) . &#160; Liebe Brüder und Schwestern! Aus Anlaß des 45. Welttags [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=329&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color:#888888;">FAZIT: Auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent  Zeugnis ablegen &#8211; Wahrheit, Verkündigung und Authentizität des Lebens im  digitalen Zeitalter</span></h3>
<h2><span style="color:#888888;"> Der Vatikan hat am 24. Januar 2011 die neue Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 45. Welttag der Sozialen  Kommunikationsmittel veröffentlicht (Quelle: </span><a href="http://www.kath.net/detail.php?id=29852" target="_blank"><span style="color:#888888;">kath.net</span></a><span style="color:#888888;">)</span></h2>
<h2 style="text-align:right;">.</h2>
<h2>&nbsp;</p>
<p><span style="color:#888888;">Liebe Brüder und Schwestern!</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Aus Anlaß des 45. Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel möchte ich  einige Überlegungen vorlegen, die ihren Grund in einem  charakteristischen Phänomen unserer Zeit haben: die Verbreitung der  Kommunikation durch das Internet. Allgemein ist man immer mehr der  Auffassung, daß heute die gerade stattfindende grundlegende Umwandlung  im Kommunikationsbereich – so wie einst die industrielle Revolution  durch die Neuerungen im Produktionszyklus und im Leben der Arbeiter  einen tiefgreifenden Wandel in der Gesellschaft hervorrief –  richtungweisend ist für große kulturelle und soziale Veränderungen. Die  neuen Technologien ändern nicht nur die Art und Weise, wie man  miteinander kommuniziert, sondern die Kommunikation an sich; man kann  daher sagen, daß wir vor einem umfassenden kulturellen Wandel stehen.  Mit dieser neuen Weise, Information und Wissen zu verbreiten, entsteht  eine neue Lern- und Denkweise mit neuartigen Möglichkeiten, Beziehungen  zu knüpfen und Gemeinschaft zu schaffen.</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Es zeichnen sich Ziele ab, die bis vor kurzem undenkbar waren, die  aufgrund der von den neuen Medien eröffneten Möglichkeiten Staunen  hervorrufen und zugleich immer dringlicher eine ernsthafte Reflexion  über den Sinn der Kommunikation im digitalen Zeitalter verlangen. <span id="more-329"></span>Das  ist besonders ersichtlich, wenn man das außergewöhnliche Potential des  Internets und die Vielschichtigkeit seiner Anwendungen bedenkt. Wie alle  anderen Schöpfungen des menschlichen Geistes müssen die neuen  Kommunikationstechnologien in den Dienst des ganzheitlichen Wohls des  Menschen und der gesamten Menschheit gestellt werden. Wenn sie  vernünftig genutzt werden, können sie dazu beitragen, das Verlangen nach  Sinn, nach Wahrheit und nach Einheit zu stillen, das die tiefste  Sehnsucht des Menschen bleibt.</span></p>
<p><span style="color:#888888;">In der digitalen Welt heißt Informationen zu übermitteln immer öfter,  sie in ein soziales Netzwerk zu stellen, wo das Wissen im Bereich  persönlichen Austauschs mitgeteilt wird. Die klare Unterscheidung  zwischen Produzent und Konsument von Information wird relativiert, und  die Kommunikation möchte nicht nur Austausch von Daten sein, sondern  immer mehr auch Teilhabe. Diese Dynamik hat zu einer neuen Bewertung des  Miteinander-Kommunizierens beigetragen, das vor allem als Dialog,  Austausch, Solidarität und Schaffung positiver Beziehungen gesehen wird.  Dies stößt andererseits aber auf einige für die digitale Kommunikation  typische Grenzen: die einseitige Interaktion; die Tendenz, das eigene  Innenleben nur zum Teil mitzuteilen; die Gefahr, irgendwie das eigene  Image konstruieren zu wollen, was zur Selbstgefälligkeit verleiten kann.</span></p>
<p><span style="color:#888888;">Vor allem die junge Generation erlebt gerade diesen Wandel der  Kommunikation mit allen Wünschen, Widersprüchen und aller Kreativität,  die denen eigen sind, die sich mit Begeisterung und Neugierde neuen  Erfahrungen des Lebens öffnen. Die immer größere Beteiligung in der  öffentlichen digitalen Arena, die von den sogenannten social networks  gebildet wird, führt dazu, neue Formen interpersonaler Beziehungen  einzugehen, beeinflußt die Selbstwahrnehmung und stellt daher  unvermeidlich nicht nur die Frage nach der Korrektheit des eigenen  Handelns, sondern auch nach der Authentizität des eigenen Seins. In  diesen virtuellen Räumen präsent zu sein kann Zeichen einer echten Suche  nach persönlicher Begegnung mit dem anderen sein, wenn man darauf  achtet, die vorhandenen Gefahren zu meiden, wie z. B. sich in eine Art  Parallelwelt zu flüchten oder sich exzessiv der virtuellen Welt  auszusetzen. Auf der Suche nach Mitteilung, nach „Freundschaften&#8220;, steht  man vor der Herausforderung, authentisch und sich selbst treu zu sein,  ohne der Illusion zu erliegen, künstlich das eigene öffentliche „Profil&#8220;  zu schaffen.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Die neuen Technologien gestatten den Menschen, sich jenseits der Grenzen  von Raum und Kultur zu begegnen und so eine ganze neue Welt  potentieller Freundschaften zu schaffen. Das ist eine große Chance,  bedingt aber auch eine größere Aufmerksamkeit und eine Bewußtwerdung  möglicher Risiken. Wer ist mein „Nächster&#8220; in dieser neuen Welt? Besteht  die Gefahr, weniger für die da zu sein, denen wir in unserem normalen  täglichen Leben begegnen? Besteht die Gefahr, zunehmend abgelenkt zu  sein, weil unsere Aufmerksamkeit gespalten ist und von einer Welt in  Anspruch genommen wird, die „anders&#8220; ist als die, in der wir leben?  Haben wir Zeit, kritisch über unsere Entscheidungen nachzudenken und  menschliche Beziehungen zu pflegen, die wirklich tief und dauerhaft  sind? Es ist wichtig, sich immer daran zu erinnern, daß der virtuelle  Kontakt den direkten persönlichen Kontakt mit den Menschen auf allen  Ebenen unseres Lebens nicht ersetzen kann und darf.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Auch im digitalen Zeitalter ist es für jeden erforderlich, ein  authentischer und nachdenkender Mensch zu sein. Im übrigen zeigt die den  social networks eigene Dynamik, daß ein Mensch immer in das, was er  mitteilt, miteinbezogen ist. Beim Austausch von Informationen teilen  Menschen bereits sich selbst mit, ihre Sicht der Welt, ihre Hoffnungen,  ihre Ideale. Daraus folgt, daß es einen christlichen Stil der Präsenz  auch in der digitalen Welt gibt: Dieser verwirklicht sich in einer Form  aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber  respektvoller Kommunikation.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur,  ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen  Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und  Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich  Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem  Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen  wird.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Im übrigen kann es auch in der digitalen Welt keine Verkündigung einer  Botschaft geben ohne konsequentes Zeugnis dessen, der verkündigt. In den  neuen Kontexten und mit den neuen Ausdrucksformen ist der Christ  wiederum aufgerufen, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der  Hoffnung fragt, die ihn erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Der Einsatz zugunsten eines Zeugnisses für das Evangelium im digitalen  Zeitalter erfordert, daß alle besonders auf jene Aspekte dieser  Botschaft achten, die eine Herausforderung an einige der für das Web  typischen Sachgesetzlichkeiten darstellen können. Vor allem müssen wir  uns bewußt sein, daß die Wahrheit, die wir mitzuteilen suchen, ihren  Wert nicht aus ihrer „Popularität&#8220; oder aus dem Maß der ihr gezollten  Aufmerksamkeit bezieht. Wir müssen sie in ihrer Vollständigkeit  nahebringen, anstatt den Versuch zu unternehmen, sie akzeptabel zu  machen und sie dabei vielleicht sogar zu verwässern. Sie muß zur  täglichen Nahrung werden und nicht Attraktion eines Augenblicks.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Die Wahrheit des Evangeliums ist kein Objekt, das man konsumieren oder  oberflächlich in Anspruch nehmen kann; sie ist ein Geschenk, das eine  Antwort in Freiheit verlangt. Auch wenn sie im virtuellen Raum des  Internet verkündet wird, muß sie immer in der wirklichen Welt und in  Beziehung zu den konkreten Gesichtern der Brüder und Schwestern, mit  denen wir das tägliche Leben teilen, Gestalt annehmen. Deshalb bleiben  in der Weitergabe des Glaubens die direkten menschlichen Beziehungen  immer fundamental!</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Ich möchte jedenfalls die Christen dazu einladen, sich zuversichtlich  und mit verantwortungsbewußter Kreativität im Netz der Beziehungen  zusammenzufinden, das das digitale Zeitalter möglich gemacht hat. Nicht  bloß um den Wunsch zu stillen, präsent zu sein, sondern weil dieses Netz  wesentlicher Bestandteil des menschlichen Lebens ist. Das Web trägt zur  Entwicklung von neuen und komplexeren Formen intellektuellen und  spirituellen Bewußtseins sowie eines allgemeinen Wissens bei. Auch in  diesem Bereich sind wir aufgerufen, unseren Glauben zu verkünden, daß  Christus Gott ist, der Erlöser des Menschen und der Geschichte, in dem  alle Dinge ihre Erfüllung finden (vgl. Eph 1,10).</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Die Verkündung des Evangeliums verlangt eine respektvolle und  unaufdringliche Form der Mitteilung, die das Herz anrührt und das  Gewissen bewegt; eine Form, die an den Stil des auferstandenen Jesus  erinnert, als er sich zum Weggefährten der Jünger von Emmaus machte  (vgl. Lk 24,13-35), die er schrittweise zum Verständnis des Geheimnisses  führte durch seine Nähe, durch sein Gespräch mit ihnen und dadurch, daß  er feinfühlig sichtbar werden ließ, was in ihren Herzen war.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Die Wahrheit, die Christus ist, ist letztlich die vollständige und  wirkliche Antwort auf jenes menschliche Verlangen nach Beziehung, nach  Gemeinschaft und Sinn, das auch in der großen Beteiligung an den  verschiedenen social networks deutlich wird. Wenn die Gläubigen für ihre  tiefsten Überzeugungen eintreten, leisten sie einen wertvollen Beitrag  dazu, daß das Web nicht ein Instrument wird, das die Menschen zu  Kategorien macht und sie emotional zu manipulieren sucht oder das es  denen, die Einfluß haben, ermöglicht, die Meinungen anderer zu  monopolisieren. Im Gegenteil, die Gläubigen sollen alle ermutigen, die  bleibenden Fragen des Menschen aufrecht zu erhalten, die von seinem  Verlangen nach Transzendenz zeugen und von seiner Sehnsucht nach Formen  wirklichen Lebens, das wert ist, gelebt zu werden. Gerade diese zutiefst  menschliche geistliche Spannung liegt unserem Durst nach Wahrheit und  Gemeinschaft zugrunde und drängt uns dazu, rechtschaffen und aufrichtig  miteinander zu kommunizieren.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Ich lade vor allem die Jugendlichen ein, von ihrer Präsenz in der  digitalen Welt guten Gebrauch zu machen. Ich bestätige ihnen unsere  Verabredung beim nächsten Weltjugendtag in Madrid, dessen Vorbereitung  den Vorzügen der neuen Technologien viel verdankt. Auf die Fürsprache  ihres Schutzpatrons, des heiligen Franz von Sales, bitte ich Gott für  die im Kommunikationsbereich Tätigen um die Fähigkeit, ihre Arbeit stets  mit großer Gewissenhaftigkeit und sorgfältiger Professionalität zu  verrichten, und erteile allen meinen Apostolischen Segen.</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">Aus dem Vatikan, am 24. Januar 2011, dem Gedenktag des heiligen Franz von Sales</span></h2>
<h2><span style="color:#888888;">BENEDICTUS PP. XVI</span></h2>
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	</item>
		<item>
		<title>Gedanken zum Advent</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/11/10/gedanken-zum-advent-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Advent (von lat. adventus &#8222;Ankunft&#8220;) bereitet sich die Christenheit auf das Hochfest der Geburt des Herrn vor. Zugleich stellt der erste Adventssonntag den Beginn des christlichen Jahreskreises dar. Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, von der die Sonn- und Samstage ausgenommen waren. Wer weiß heute schon noch, daß dieses Adventsfasten erst seit 1917 vom [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=241&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://pgs-rheine.de/contenido/cms/upload/Aktionen/Adventssingen/Advent.jpg" alt="" width="256" height="191" /></p>
<p>Im  Advent (von lat. adventus &#8222;Ankunft&#8220;) bereitet sich die Christenheit auf  das Hochfest der Geburt des Herrn vor. Zugleich stellt der erste  Adventssonntag den Beginn des christlichen Jahreskreises dar.</p>
<p>Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, von der die Sonn-  und Samstage ausgenommen waren. Wer weiß heute schon noch, daß dieses  Adventsfasten erst seit 1917 vom <a title="Codex Iuris Canonici" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Iuris_Canonici">katholischen Kirchenrecht</a> nicht mehr verlangt wird!</p>
<p>Die Adventszeit geht zurück auf das 7. Jahrhundert.  ### wird fortgesetzt.</p>
<h3>Papst Benedikt XVI. zur Bedeutung des Advent:</h3>
<span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/11/10/gedanken-zum-advent-2/"><img src="http://img.youtube.com/vi/No4qQzPDvAs/2.jpg" alt="" /></a></span>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/241/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/241/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=241&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>

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	</item>
		<item>
		<title>Johannes der Täufer &#8211; Johannistag &amp; Johannisnacht (24. Juni)</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/06/18/johannes-der-taufer-johannistag-johannisnacht-24-juni/</link>
		<comments>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/06/18/johannes-der-taufer-johannistag-johannisnacht-24-juni/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 23:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen von uns ist gar nicht bewußt, daß der 24. Juni in einer tiefen Beziehung zu Heiligabend steht. Er stellt gewissermaßen die inoffizielle Mitte des Kirchenjahres dar: Beide Daten liegen exakt ein halbes Jahr auseinander. In früherer Zeit wurde dieser Zusammenhang sehr wohl bewußt gesehen. Johannes war schließlich der Wegbereiter der unmittelbar bevorstehenden Ankunft des [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=199&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Johannes_der_Taeufer.jpg" alt="" width="275" height="308" />Vielen von uns ist gar nicht bewußt, daß der 24. Juni in einer tiefen Beziehung zu Heiligabend steht. Er stellt gewissermaßen die inoffizielle Mitte des Kirchenjahres dar: Beide Daten liegen exakt ein halbes Jahr auseinander.</p>
<p>In früherer Zeit wurde dieser Zusammenhang sehr wohl bewußt gesehen. Johannes war schließlich der Wegbereiter der unmittelbar bevorstehenden Ankunft des christlichen Messias, sozusagen eine Art biographischer Gegenpol &#8211; was kalendarisch mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johannistag"><strong>Johannistag am 24. Juni</strong> </a>zum Ausdruck gebracht wurde.</p>
<p>Johannes hatte Jesus im Jordan getauft und ihm die zentrale Botschaft seines späteren Wirkens mit auf den Weg gegeben: Abkehr von Gewalt und Umkehr von falschem Lebenswandel. Als Soldaten ihn nach dem rechten Tun fragten, antwortete Johannes: &#8222;Tut niemandem Gewalt  an, erpresst niemanden und begnügt euch mit eurem Solde&#8220; (Lk 3, 14).</p>
<p>Der<strong> Johannistag</strong> ist natürlich eng verbunden mit der kurz zuvor stattfindenden Sommersonnenwende. Die ihm folgende <strong>Johannisnacht</strong> ist die kürzeste Nacht des Jahres &#8211; danach geht es aufwärts zur Heiligen Nacht, die uns ein halbes Jahr später das Christuskind beschert. Gegenpol zum Lichterbaum der Weihnachtsnacht war &#8211; und ist heute noch mancherorts &#8211; das <a href="http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/j/johannisfeuer/home.html"><strong>Johannisfeuer</strong></a>, die christliche Version des heidnischen Sonnenwendfeuers.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/199/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/199/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=199&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Auferstehung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 22:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute haben wir wieder eine wahrhaft wunderbare Osternachtsmesse erleben dürfen. Vielen Dank an Pfarrer Kopka. Es wurde uns wieder so richtig bewußt, wie sehr das Auferstehungsgeschehen der zentrale Glaubensinhalt des Christentums ist. Das Ostergeheimnis als das verbindende Element für uns Christen ist zugleich das fundamental Trennende zu den anderen Religionen. Mit anderen Worten: Der Auferstehungsglauben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=161&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2010/04/ostern_auferstehung_gruenewald_klein.jpg"><img class="size-medium wp-image-162 alignright" title="Ostern_Auferstehung_Gruenewald_klein" src="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2010/04/ostern_auferstehung_gruenewald_klein.jpg?w=241&#038;h=386" alt="" width="241" height="386" /></a>Heute haben wir wieder eine wahrhaft wunderbare Osternachtsmesse erleben dürfen. Vielen Dank an Pfarrer Kopka. Es wurde uns wieder so richtig bewußt, wie sehr das Auferstehungsgeschehen der zentrale Glaubensinhalt des Christentums ist. Das Ostergeheimnis als das verbindende Element für uns Christen ist zugleich das fundamental Trennende zu den anderen Religionen. Mit anderen Worten: Der Auferstehungsglauben ist der eigentliche Kern unserer christlichen Identität.</p>
<p><a href="http://www.kath.de/lexikon/philosophie_theologie/auferstehung_jesu.php">Historischer Hintergrund &amp; innerer Prozeß der Jünger</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/161/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/161/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=161&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Die Osternacht &#8211; Nacht der Nächte</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/04/02/die-osternacht-nacht-der-nachte/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 21:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[von Martin Senftleben Die Feier der Osternacht bildet den eigentlichen Abschluß der Heiligen Woche. Sie ist die ursprünglichste Feier der Christenheit (die Feier des Sonntags als Auferstehungstag leitet sich vom Osterfest ab) und wurde bereits im 2. Jahrhundert als Vigilgottesdienst (s. Christnacht) gefeiert. Aber zunächst gab es keine Übereinstimmung in der Frage des Termins. Wohl [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=150&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2010/04/ostern_feuer.jpg"><img class="size-medium wp-image-155 alignleft" title="Ostern_Feuer" src="http://sanktpaulus.files.wordpress.com/2010/04/ostern_feuer.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><em>von <a href="http://www.daskirchenjahr.de/" target="_blank">Martin Senftleben</a><br />
</em></p>
<p>Die Feier der Osternacht bildet den eigentlichen Abschluß der Heiligen Woche. Sie ist die ursprünglichste Feier der Christenheit (die Feier des  Sonntags als Auferstehungstag leitet sich vom Osterfest ab) und wurde bereits im  2. Jahrhundert als Vigilgottesdienst (s. <a href="http://www.daskirchenjahr.de/tag.php?name=christnacht&amp;zeit=Christfest">Christnacht</a>)  gefeiert.</p>
<p>Aber zunächst gab es keine Übereinstimmung in der Frage des Termins. Wohl bezogen alle das Auferstehungsfest auf das jüdische Passah, aber  die Gemeinden Kleinasiens hielten sich genau an diesen Termin, der (als 14. Nisan) ein  fester Kalendertermin war und somit auf jeden Wochentag fallen konnte, während  die römische Gemeinde, die erst später das Osterfest zu feiern begann, von Anfang an dieses Fest auf <em>den</em> Sonntag legte, der dem ersten  Vollmond in der Frühjahrs-Tagundnachgleiche folgte. Der Streit um den Termin währte lange und wurde auf dem Konzil zu Nizäa (325) für die römische Praxis entschieden. Endgültig setzte sich diese Praxis aber erst später durch. Mit der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 trennte  sich wieder der Weg der abendländischen Kirche von dem der morgenländischen, die bei der Berechnung des Osterfestes bis heute am julianischen  Kalender festhält.</p>
<p><a href="http://www.daskirchenjahr.de/tag.php?name=osternacht&amp;zeit=Ostern">Ganzen Artikel lesen</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/150/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=150&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Aschermittwoch &amp; Fastenzeit</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/02/09/aschermittwoch-fastenzeit/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 20:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jahreskreis]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Am Aschermittwoch ist alles vorbei&#8230;&#8220; „Am Aschermittwoch ist alles vorbei…“, so heißt es in einem bekannten Karnevalslied. Der Tag, an dem das närrische Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet mit der Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=94&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft" src="http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/a/aschermittwoch/Aschermittwoch.jpg" alt="" width="273" height="412" />&#8222;Am Aschermittwoch ist alles vorbei&#8230;&#8220;</h3>
<p>„Am Aschermittwoch ist alles vorbei…“, so heißt  es in einem bekannten Karnevalslied. Der Tag, an dem das närrische  Treiben vorbei ist, markiert zugleich den Beginn der christlichen  Bußzeit. Diese österliche Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und endet  mit der Karwoche. Sie umfasst 40 Tage und soll an die 40 Tage erinnern,  die Jesus in der Wüste verbracht hat.</p>
<p>Der Name leitet sich von einer Tradition der alten Kirche her: Damals  zogen sich Büßende zu Beginn der Fastenzeit ein Bußgewand an und wurden  mit Asche bestreut. Die Tradition der Aschebestreuung ist seit dem 11.  Jahrhundert auf die ganze Gemeinde übergegangen und gehört bis heute zur  Liturgie der katholischen Aschermittwochs-Gottesdienste. <a href="http://www.katholisch.de/19161.html">weiterlesen&#8230;</a></p>
<div id="_mcePaste" style="position:absolute;left:-10000px;top:0;width:1px;height:1px;overflow:hidden;">Der Name leitet sich von einer Tradition der alten Kirche her: Damals  zogen sich Büßende zu Beginn der Fastenzeit ein Bußgewand an und wurden  mit Asche bestreut. Die Tradition der Aschebestreuung ist seit dem 11.  Jahrhundert auf die ganze Gemeinde übergegangen und gehört bis heute zur  Liturgie der katholischen Aschermittwochs-Gottesdiensten.</div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/sanktpaulus.wordpress.com/94/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/sanktpaulus.wordpress.com/94/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=94&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum Bernard-Henri Lévy den Papst verteidigt</title>
		<link>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/01/28/warum-bernard-henri-levy-den-papst-verteidigt/</link>
		<comments>http://sanktpaulus.wordpress.com/2010/01/28/warum-bernard-henri-levy-den-papst-verteidigt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 12:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pfarramtsteinau</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sanktpaulus.wordpress.com/?p=74</guid>
		<description><![CDATA[Gewisse glaubensferne Kreise arbeiten sich gerne an Papst und Kirche ab und das auffällig häufig mit unlauteren Methoden. Darauf wies nun der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy (Video) im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hin (&#8222;Warum ich Benedikt XVI. verteidige &#8211; Gegen die wohlfeile Desinformation: Der Papst und das jüdische Volk&#8220;; 28.1.2010, S. 31). Lévy schildert [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=sanktpaulus.wordpress.com&amp;blog=10761553&amp;post=74&amp;subd=sanktpaulus&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Pope_Benedictus_XVI_january%2C20_2006_%282%29.JPG/416px-Pope_Benedictus_XVI_january%2C20_2006_%282%29.JPG" alt="" width="230" height="330" />Gewisse glaubensferne Kreise arbeiten sich gerne an Papst und Kirche ab und das auffällig häufig mit unlauteren Methoden. Darauf wies nun der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy (<a href="http://www.dailymotion.com/video/xakxux_bernardhenri-levy-invite-de-rtl_news" target="_blank">Video</a>) im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hin (<em>&#8222;Warum ich Benedikt XVI. verteidige &#8211; Gegen die wohlfeile Desinformation: Der Papst und das jüdische Volk&#8220;</em>; 28.1.2010, S. 31).</p>
<p>Lévy schildert zunächst die allgemeine Situation in Frankreich, wo &#8222;Vorurteile, Unaufrichtigkeit und sogar  die glatte Desinformation&#8220; jede  Diskussion beherrschten, sobald die Rede auf Benedikt XVI. kommt. Dann das ewige Rumgehacke auf einem angeblichen &#8222;Ultrakonservativismus&#8220; &#8211; &#8222;als  könne ein Papst überhaupt etwas anderes sein als konservativ!&#8220; Dann all die Textverfälschungen, mit denen versucht werde den Papst zu diskreditieren.</p>
<blockquote><p>Mit  dem Besuch des Papstes in der Synagoge von Rom hat diese verdrehende  Berichterstattung allerdings einen neuen Höhepunkt erreicht. Es war  eigentlich wie bei seinen Besuchen in den Synagogen von Köln und New  York, auch da hat der Chor der Desinformateure nicht einmal abgewartet,  dass Benedikt den Tiber überquert, um urbi et orbi zu verkünden, der  Papst habe nicht die richtigen Worte gefunden, nicht die treffenden  Gesten vollzogen und überhaupt die Sache in den Sand gesetzt.</p>
<p>Da der Besuch in Rom noch gut in  Erinnerung ist, sei es mir gestattet, einige Aspekte besonders zu  würdigen. Benedikt hat, als er vor dem Kranz aus roten Rosen der 1021  römischen Juden gedachte, nur seine Pflicht getan, aber er hat sie eben  getan. Er hat, als er die &#8222;Gesichter der Frauen, Männer und Kinder&#8220;  ehrte, die beim Versuch, das &#8222;Volk des mosaischen Bundes auszulöschen&#8220;,  aus dem Leben gerissen wurden, eine Selbstverständlichkeit ausgesprochen  &#8211; aber er hat sie ausgesprochen. Benedikt hat sich das an der  Klagemauer gesprochene Gebet seines Vorgängers wortwörtlich zu eigen  gemacht. Er hat das jüdische Volk also um Verzeihung gebeten, für einen  Antisemitismus, der sich lange aus dem Katholizismus speiste. Und da er  dies mit den Worten von Johannes Paul II. tat, könnte man also aufhören,  eselsgleich zu wiederholen, er würde gegenüber seinem Amtsvorgänger  einen Rückschritt vollziehen.</p></blockquote>
<p>Als &#8222;letzten Eintrag in unserem Buch der Niederungen&#8220; geht Lévy schließlich noch auf  &#8222;die Sache mit Pius XII.&#8220; ein:</p>
<blockquote><p>Zunächst einmal möchte ich aber daran  erinnern, dass der spätere Pius XII. noch als Kardinal Pacelli 1937 die  Enzyklika &#8222;Mit brennender Sorge&#8220; mitverfasste, bis heute eines der  entschlossensten und wortgewaltigsten Manifeste gegen die Nazis. Pius  XII. sorgte aber nicht nur im Stillen dafür, dass den verfolgten  römischen Juden die Klöster offenstanden, er hielt auch wichtige  Rundfunkansprachen, die ihm später die Anerkennung Golda Meirs  einbrachten, die erklärte: &#8222;In den zehn Jahren des Naziterrors, als  unser Volk ein fürchterliches Martyrium durchlebte, hat der Papst seine  Stimme erhoben, um die Henker zu verurteilen.&#8220; Die ganze Welt schwieg  über die Schoa, und da will man nahezu die gesamte Verantwortung für  dieses Schweigen auf die Schultern des Souveräns legen, der weder  Kanonen noch Flugzeuge zur Verfügung hatte; der sich zweitens bemühte,  seine Informationen mit denen zu teilen, die solche Waffen hatten, und  drittens der in Rom und anderswo eine große Zahl derer zu retten  vermochte, für die er die moralische Verantwortung trug.</p></blockquote>
<p><span style="color:#663300;font-size:medium;"><strong><em><br />
<a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html">ANSPRACHE VON</a></em></strong></span><strong><span style="color:#663300;font-size:medium;"><em><a href="http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2010/january/documents/hf_ben-xvi_spe_20100117_sinagoga_ge.html"> BENEDIKT XVI.</a> </em></span></strong><span style="color:#663300;font-size:medium;"><em><br />
</em></span><span style="color:#663300;"><em>in der Synagoge zu Rom<br />
Sonntag, 17. Januar 2010<br />
</em></span></p>
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